Nachdem die Schweizer Illustrierte mich um einen Kommentar zur Musik von Tina Turner anfragte, bin ich wieder mal in mein persönliches Archiv gestiegen. Hier ist ein Ausschnitt aus der Pressekonferenz, die Tina Turner am 19. September 1986 in Zürich gegeben hat. Zu diesem Zeitpunkt war sie auf dem Zenith: Ihr Comeback-Album Private Dancer schlug alle Rekorde, das zweite Album Break Every Rule war soeben veröffentlicht, sie hatte mit What's Love Got To Do With It ihre allererste Nummer eins in den US-Charts und mit der Autobiografie I Tina wollte sie ein für alle Mal alle Gerüchte rund um ihr Leben aus dem Weg schaffen. Was mir gefällt an diesem Dokument: Da war Tina Turner noch nicht 47, heute ist sie bald 70 aber die Fragen waren und sind immer noch dieselben: Privatleben, Vergangenheit, jung sein und bleiben:)
Kommentare
Ich meine, da wird schon ein wahnsinniges Brimborium darum gemacht. Und man kann sich aber auch wunderbar von dem Brimborium verabsentieren. Hätt ich wohl auch kein Problem damit. Grad wenn die Bise so weht wie heute. So schön, das Fensterladengeklapper.
Was für ein Fest? Es müsste nicht am 24. oder 25. Dezember sein, das Fest - aber das Fest an sich kann schon etwas bedeuten; oder man kann sich im Umfeld des Festes ein paar Sachen fragen; wer ist meine Familie? Wo bin ich gerne? Mit wem kann ich überraschenderweise und dennoch ungeniert vor einem Bäumchen sitzen, an dem Kerzen brennen? Mit wem kann ich fein essen, schönen Wein trinken und glücklich sein und mit wem kann ich zugleich Tränen lachen weil der Humor der gleiche ist?
Was für ein Fest? Was für eine Zeit? Diese Endjahreszeit - die Zeit zwischen den Jahren - wie manche sagen.